VMware oder Wechsel? Finden Sie die passende Virtualisierungsstrategie
Die neuen Lizenzmodelle von VMware by Broadcom werfen für viele Unternehmen die Frage auf: Ist ein Umstieg sinnvoll? Wir zeigen, welche Alternativen...
IT interessiert niemanden – solange sie funktioniert. Genau deshalb ist VMware Cloud Foundation mehr als ein neues Lizenzmodell oder ein „modernisiertes Rechenzentrum“.
Ich sage es bewusst provokant:
Niemand betreibt ein komplexes Rechenzentrum, weil er ein Rechenzentrum betreiben will.
Wir betreiben IT, um Anwendungen stabil zu nutzen, Services bereitzustellen, Prozesse zu automatisieren und Mitarbeitenden produktives Arbeiten zu ermöglichen – unabhängig von Ort und Zeit. Was Anwender erwarten, ist banal und gleichzeitig gnadenlos klar:
Wie das technisch passiert, ist für Fachbereiche zweitrangig. Genau hier beginnt der Perspektivwechsel, den viele IT-Organisationen gerade vollziehen (müssen).
Der Siegeszug der Public Cloud hatte weniger mit „besserer Infrastruktur“ zu tun, sondern mit Einfachheit. Hyperscaler wie Microsoft Azure, Amazon Web Services und Google Cloud Platform haben etwas Entscheidendes verstanden:
Komplexität darf existieren, sollte aber nicht sichtbar sein .
Lifecycle- und Kompatibilitätsfragen
„Cloud-First“ hieß nie: Alles muss in die Public Cloud. Es hieß:
IT wird als Service konsumiert – nicht vorrangig als Infrastruktur betrieben.
Für volatile Workloads, neue digitale Geschäftsmodelle und schnelle Skalierung war (und ist) das perfekt. Gleichzeitig haben viele Unternehmen gelernt:
Der Wunsch ist heute klar formuliert: Cloud-Erlebnis behalten, Kontrolle zurückholen. Vor allem in geopolitisch unsicheren Zeiten. Hier setzt VMware Cloud Foundation an. Und zwar nicht als…
Sondern als das, was es tatsächlich ist: eine vollständig integrierte Private-Cloud-Plattform mit Hyperscaler-Betriebsmodell. VMware Cloud Foundation (VCF) – heute unter dem Dach von VMware by Broadcom – übersetzt genau diesen Gedanken in die eigene Infrastruktur oder in ein betriebenes Rechenzentrum.
Stellen wir bewusst nicht die Frage: Welche Hardware brauche ich? Sondern:
Was braucht meine Applikation, um zuverlässig zu funktionieren?
Ein Software-Defined Data Center mit VCF liefert genau das. Alles auf standardisierter Hardware. Keine Bastelarchitektur – konsistent, integriert und automatisiert:
Ein häufiger Denkfehler lautet: „On-Prem ist komplex, Cloud ist einfach.“
Die Wahrheit ist unbequemer: Cloud wirkt einfacher – ist aber nicht weniger komplex. Sie ist nur besser verborgen. Und oft teurer.
VCF macht im Kern exakt das, was Hyperscaler tun. Komplexität existiert, … wird aber vollständig integriert, automatisiert und zentral gemanagt.
Von Firmware und BIOS über Virtualisierung, Security und Netzwerk bis hin zum vollständigen Lifecycle – eine Plattform, ein Betriebsmodell.
Ein häufig emotional geführter Punkt in der aktuellen Diskussion ist das Thema Kosten. Dabei werden zwei Dinge oft vermischt, die man sauber voneinander trennen muss.
Hier wird ein einzelnes Virtualisierungsprodukt mit einer vollständig integrierten Cloud-Plattform verglichen – inklusive Automatisierung, Self-Service, Abrechnung, Security- und Betriebsmodellen. Das ist kein fairer Vergleich, sondern ein Kategorienfehler.
Wer VCF ausschließlich nutzt, um traditionelle VMs zu betreiben, wird das Produkt zwangsläufig als teuer empfinden – weil er nur einen Bruchteil dessen nutzt, wofür die Plattform gebaut wurde. VMware Cloud Foundation ist kein „Compute-Hypervisor“, sondern eine vollständige Private-Cloud-Plattform, die Compute, Storage, Netzwerk, Security, Automatisierung und Lifecycle-Management in einem integrierten Stack abbildet.
Private Cloud mit VCF ist bei stabilen und datenintensiven Workloads häufig transparenter und langfristig günstiger als vergleichbare Hyperscaler-Modelle.
Und das vor allem dort, wo Workloads dauerhaft laufen und große Datenmengen bewegt werden. Entscheidend ist eine ehrliche TCO-Betrachtung, die nicht nur Lizenzkosten, sondern auch operative Aufwände einbezieht:
Mit VMware Cloud Foundation ändert sich der Blickwinkel fundamental:
Und hin zu:
Ob im eigenen Rechenzentrum oder als Managed Private Cloud bei Medialine (CompanyCloud):
IT wird nutzbar, nicht erklärungsbedürftig. VCF ersetzt kein Personal. Es ersetzt manuelle Koordination. Admins gewinnen Zeit für Architektur, Modernisierung und Business Enablement.
Security ist dabei kein Add-on mehr, sondern integraler Bestandteil. Dazu zählen:
VMware Cloud Foundation ist kein nostalgisches Comeback von On-Prem.
Es ist die Übersetzung des Hyperscaler-Gedankens in eine souveräne Private-Cloud-Plattform.
Die entscheidende Frage lautet nicht mehr:„Wie betreiben wir Infrastruktur?“
Sondern: „Wie konsumieren wir IT, damit sie messbaren Wert schafft?“
Und genau aus dieser Perspektive betrachtet, ist VCF kein Produkt. Es ist ein Betriebsmodell.
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