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Warum VMware Cloud Foundation einen echten Perspektivwechsel erfordert

IT interessiert niemanden – solange sie funktioniert. Genau deshalb ist VMware Cloud Foundation mehr als ein neues Lizenzmodell oder ein „modernisiertes Rechenzentrum“.


IT ist kein Selbstzweck – sie ist Mittel zum Zweck 

Ich sage es bewusst provokant:

Niemand betreibt ein komplexes Rechenzentrum, weil er ein Rechenzentrum betreiben will.

Wir betreiben IT, um Anwendungen stabil zu nutzen, Services bereitzustellen, Prozesse zu automatisieren und Mitarbeitenden produktives Arbeiten zu ermöglichen – unabhängig von Ort und Zeit. Was Anwender erwarten, ist banal und gleichzeitig gnadenlos klar: 

  • Die Anwendung läuft.
  • Die Daten sind verfügbar.
  • Der Service funktioniert.
  • Die Performance passt.
  • Die Sicherheit stimmt. 

Wie das technisch passiert, ist für Fachbereiche zweitrangig. Genau hier beginnt der Perspektivwechsel, den viele IT-Organisationen gerade vollziehen (müssen). 

 

IT konsumieren statt betreiben 

Der Siegeszug der Public Cloud hatte weniger mit „besserer Infrastruktur“ zu tun, sondern mit Einfachheit. Hyperscaler wie Microsoft Azure, Amazon Web Services und Google Cloud Platform haben etwas Entscheidendes verstanden:

Komplexität darf existieren, sollte aber nicht sichtbar sein .

 

Cloud-First war nie ein Dogma 

„Cloud-First“ hieß nie: Alles muss in die Public Cloud. Es hieß: 

IT wird als Service konsumiert – nicht vorrangig als Infrastruktur betrieben. 

Für volatile Workloads, neue digitale Geschäftsmodelle und schnelle Skalierung war (und ist) das perfekt. Gleichzeitig haben viele Unternehmen gelernt: 

  • Kosten sind nicht immer vorhersehbar
  • Daten- und Rechtssouveränität bleiben kritisch
  • Langläufer sind teuer
  • Kontrolle wird abgegeben 

Der Wunsch ist heute klar formuliert: Cloud-Erlebnis behalten, Kontrolle zurückholen. Vor allem in geopolitisch unsicheren Zeiten. Hier setzt VMware Cloud Foundation an. Und zwar nicht als… 

  • … „neues VMware“
  • … „teurer Hypervisor“
  • … „On-Prem-Nostalgie“ 

Sondern als das, was es tatsächlich ist: eine vollständig integrierte Private-Cloud-Plattform mit Hyperscaler-Betriebsmodell. VMware Cloud Foundation (VCF) – heute unter dem Dach von VMware by Broadcom – übersetzt genau diesen Gedanken in die eigene Infrastruktur oder in ein betriebenes Rechenzentrum. 

Weg von Infrastruktur hin zur Applikation 

Stellen wir bewusst nicht die Frage: Welche Hardware brauche ich? Sondern: 

Was braucht meine Applikation, um zuverlässig zu funktionieren? 

  • Compute, Storage, Netzwerk
  • Security & Identity
  • Skalierung & Verfügbarkeit
  • APIs & Automatisierung
  • Lifecycle- und Kostenkontrolle 

Ein Software-Defined Data Center mit VCF liefert genau das. Alles auf standardisierter Hardware. Keine Bastelarchitektur – konsistent, integriert und automatisiert: 

  • Compute-, Storage- und Netzwerkvirtualisierung
  • Zentrales Lifecycle Management (Hardware bis Software)
  • Self-Service & Automatisierung
  • VMs, Kubernetes und AI-Workloads auf einer Plattform
  • Governance, Compliance & Chargeback

Die große Illusion der Einfachheit 

Ein häufiger Denkfehler lautet: „On-Prem ist komplex, Cloud ist einfach.“ 

Die Wahrheit ist unbequemer: Cloud wirkt einfacher – ist aber nicht weniger komplex. Sie ist nur besser verborgen. Und oft teurer. 

VCF macht im Kern exakt das, was Hyperscaler tun. Komplexität existiert, … wird aber vollständig integriert, automatisiert und zentral gemanagt. 

Von Firmware und BIOS über Virtualisierung, Security und Netzwerk bis hin zum vollständigen Lifecycle – eine Plattform, ein Betriebsmodell.

 

Warum der reine Kostenvergleich zu kurz greift 

Ein häufig emotional geführter Punkt in der aktuellen Diskussion ist das Thema Kosten. Dabei werden zwei Dinge oft vermischt, die man sauber voneinander trennen muss.

 

Private Cloud mit VCF ist bei stabilen und datenintensiven Workloads häufig transparenter und langfristig günstiger als vergleichbare Hyperscaler-Modelle.

Und das vor allem dort, wo Workloads dauerhaft laufen und große Datenmengen bewegt werden. Entscheidend ist eine ehrliche TCO-Betrachtung, die nicht nur Lizenzkosten, sondern auch operative Aufwände einbezieht:

Personal

Manuelle Tätigkeiten

Tool-Sprawl

Integrationsaufwand

Schulungen

Betriebsrisiken

Der parallele Betrieb von Storage-, Netzwerk- und Security-Infrastrukturen

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IT wird zur Plattform – nicht zur Baustelle 

Mit VMware Cloud Foundation ändert sich der Blickwinkel fundamental: 

  • Weg von Servern, VLANs und Storage-Tiers
  • Weg von manuellen Patches und Herstellerabhängigkeiten
  • Weg von Produkt-Silos 

Und hin zu: 

  • Services & Policies
  • Automatisierung & APIs
  • Governance & Self-Service
  • Konsumierbarer IT 

Ob im eigenen Rechenzentrum oder als Managed Private Cloud bei Medialine (CompanyCloud): 
IT wird nutzbar, nicht erklärungsbedürftig. VCF ersetzt kein Personal. Es ersetzt manuelle Koordination. Admins gewinnen Zeit für Architektur, Modernisierung und Business Enablement. 

Security ist dabei kein Add-on mehr, sondern integraler Bestandteil. Dazu zählen:

Mikrosegmentierung

Zero Trust

Zentrales Security Management

Resilienz & Disaster Recovery

 

Fazit: Nicht zurück ins Rechenzentrum – sondern vorwärts zur souveränen Private Cloud 

VMware Cloud Foundation ist kein nostalgisches Comeback von On-Prem. 
Es ist die Übersetzung des Hyperscaler-Gedankens in eine souveräne Private-Cloud-Plattform. 

Die entscheidende Frage lautet nicht mehr:„Wie betreiben wir Infrastruktur?“ 
Sondern: „Wie konsumieren wir IT, damit sie messbaren Wert schafft?“ 

Und genau aus dieser Perspektive betrachtet, ist VCF kein Produkt. Es ist ein Betriebsmodell. 

Sie möchten wissen, ob VMware Cloud Foundation für Ihre Workloads wirklich sinnvoll ist?

Lassen Sie uns gemeinsam einen ehrlichen Blick auf Architektur, TCO und Betriebsmodell werfen.
 
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