Optimale IT-Dokumentation - Managed Inventory by Medialine
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Microsoft Project Online endet am 30. September 2026. Lesen Sie, wie Unternehmen den Umstieg planen, Daten sichern und die passende Zielplattform finden.
Viele Unternehmen wissen inzwischen, dass Microsoft Project Online ausläuft. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht mehr, ob gehandelt werden muss, sondern wie gut der Umstieg vorbereitet ist.
Denn hinter Project Online steckt in der Praxis oft deutlich mehr als eine Projektliste. Denn Rollenmodelle, Workflows, Reports, Ressourcenplanung und Schnittstellen sind über Jahre gewachsen. Wer diese Strukturen unvorbereitet ablöst, riskiert nicht nur technische Probleme, sondern auch Brüche in der Projektsteuerung.
Microsoft hat offiziell bestätigt, dass Project Online am 30. September 2026 eingestellt wird. Ab diesem Zeitpunkt ist der Dienst nicht mehr verfügbar. Für bestehende Kunden bleibt Project Online bis dahin nutzbar, neue Project-Online-SKUs werden laut Microsoft jedoch bereits seit Oktober 2025 nicht mehr verkauft.
Aus meiner Sicht ist das kein Grund zur Panik. Aber es ist ein klarer Anlass, Projektmanagement, Toollandschaft und Prozesse jetzt strukturiert zu prüfen.
Was bedeutet das Ende von Microsoft Project Online konkret?Project Online war für viele Organisationen lange die zentrale Plattform für Projekt-, Portfolio- und Ressourcenmanagement. Genau deshalb ist das End-of-Life kein reines Lizenz- oder Microsoft-365-Thema. In Kundenprojekten sehe ich häufig, dass Project Online an mehreren Stellen tief in der Organisation verankert ist:
Wenn diese Strukturen nicht sauber analysiert werden, wird aus einer Migration schnell ein operatives Risiko.
Besonders kritisch: Nach der Abschaltung sind Projekte und Daten in Project Online nicht mehr zugänglich. Unternehmen sollten ihre Daten deshalb rechtzeitig sichern und auf eine „neue“ geeignete Zielplattform migrieren.
Microsoft konsolidiert seine Projektmanagement-Welt stärker rund um moderne Plattformen, integrierte Zusammenarbeit, Automatisierung und KI-gestützte Funktionen. Project Online basiert dagegen auf einer älteren, SharePoint-basierten Architektur, die moderne Szenarien rund um Automatisierung, Copilot und integriertes Arbeiten nur begrenzt unterstützt.
Wichtig ist dabei: Mit dem Ende von Project Online stellt sich für Unternehmen nicht nur die Frage nach einem direkten Nachfolge-Tool. Viel entscheidender ist, welche Arbeitsweise künftig unterstützt werden soll.
Je nach Anforderungen können unterschiedliche Wege sinnvoll sein. Für Unternehmen, die stark im Microsoft-365-Ökosystem arbeiten, kann Microsoft Planner eine naheliegende Option sein. Wenn agile Arbeitsweisen, produktnahe Teams, Backlogs, Workflows oder Wissensmanagement im Vordergrund stehen, können auch alternative Lösungen wie Atlassian Jira und Confluence in die Bewertung einbezogen werden.
→ Handlungsempfehlung: So sollten Unternehmen jetzt vorgehen
Aus meiner Sicht sollten Unternehmen die Project-Online-Migration in fünf Schritten angehen:
Zuerst braucht es Transparenz. Welche Projekte liegen in Project Online? Welche Daten sind relevant? Welche Reports werden genutzt? Welche Schnittstellen bestehen? Welche Fachbereiche arbeiten aktiv mit der Plattform?
Ohne diese Bestandsaufnahme ist jede Migrationsentscheidung zu früh.
Im zweiten Schritt sollte nicht das Tool im Mittelpunkt stehen, sondern die Arbeitsweise. Ich empfehle, gemeinsam mit IT, PMO und Fachbereichen zu klären:
Das Ziel ist ein realistisches Zielbild – nicht die 1:1-Kopie der alten Umgebung.
Erst danach sollte entschieden werden, ob Microsoft Planner, Power Platform oder alternativ eine andere Lösung wie Atlassian Jira oder Confluence der richtige Weg ist.
Wichtig ist: Die Zielplattform muss zur Organisation passen. Ein Tool, das fachlich alles kann, aber von den Anwendern nicht akzeptiert wird, löst das Problem nicht.
Die eigentliche Migration sollte wie ein eigenes IT-Projekt behandelt werden. Dazu gehören:
Mein Praxistipp: Gerade die Datenbereinigung wird oft unterschätzt. Nicht jedes historische Projekt muss vollständig migriert werden. Manchmal ist ein Archiv die bessere Lösung.
Ein Toolwechsel verbessert Projektmanagement nicht automatisch. Entscheidend sind klare Verantwortlichkeiten, einheitliche Standards und eine saubere Kommunikation.
Deshalb sollte die Migration immer auch organisatorisch begleitet werden – besonders dann, wenn das PMO, mehrere Fachbereiche oder externe Dienstleister beteiligt sind.
Ein typisches Muster aus der Praxis: Ein Unternehmen startet mit der Frage, welches Tool Project Online ersetzen soll. Schnell werden Funktionen verglichen, Lizenzmodelle geprüft und erste technische Optionen diskutiert.
Was dabei oft zu kurz kommt: Die eigentliche Komplexität liegt nicht im Tool, sondern in den gewachsenen Prozessen.
Ein Beispiel: In Project Online gibt es individuelle Felder für Projektrisiken, Ampelstatus, Budgetfreigaben und Ressourcenrollen. Diese Felder tauchen wiederum in Power-BI-Berichten auf, werden in Statusmeetings genutzt und dienen dem Management als Entscheidungsgrundlage.
Wenn diese Zusammenhänge nicht vor der Migration sichtbar gemacht werden, fehlen nach dem Umstieg plötzlich wichtige Informationen. Das neue Tool funktioniert technisch – aber die Projektsteuerung leidet.
Deshalb ist meine Empfehlung: Erst verstehen → dann entscheiden → dann migrieren.
Wenn Project Online in Ihrem Unternehmen im Einsatz ist, lohnt es sich, den Umstieg frühzeitig vorzubereiten. Denn je gewachsener die Umgebung ist, desto wichtiger sind eine saubere Bestandsaufnahme, klare Entscheidungen zur Zielplattform und eine strukturierte Projektsteuerung. So entsteht kein unnötiger Zeitdruck und die Migration wird nicht nur technisch sauber, sondern auch organisatorisch tragfähig.
Genau hier setzt unser Projektmanagement as a Service an: Wir sorgen dafür, dass aus vielen offenen Fragen ein klar gesteuertes IT-Projekt wird. Unsere Projektmanagerinnen und Projektmanager begleiten den Umstieg von der ersten Planung bis zum Abschluss, koordinieren Termine und Ressourcen, steuern Kosten und Risiken, organisieren regelmäßige Statusmeetings und schaffen mit monatlichen Gesamtberichten Transparenz für alle Beteiligten.
Für die Project-Online-Migration heißt das konkret:
Ich sehe das Ende von Microsoft Project Online nicht als reines Microsoft-Thema. Für viele Unternehmen ist es ein Weckruf, das eigene Projektmanagement kritisch zu prüfen.
Wer früh startet, kann den Umstieg kontrolliert planen, Daten sauber sichern und die passende Zielplattform auswählen. Wer zu lange wartet, läuft Gefahr, unter Zeitdruck nur noch technisch zu migrieren – ohne die eigenen Prozesse wirklich zu verbessern.
Meine Empfehlung ist deshalb klar: Nutzen Sie das Project Online End-of-Life nicht nur als Migrationsanlass. Nutzen Sie es als Chance, Projektmanagement moderner, transparenter und belastbarer aufzustellen.
Microsoft Project Online wird am 30. September 2026 eingestellt. Ab diesem Zeitpunkt ist der Dienst nicht mehr verfügbar. Bestehende Kunden können Project Online bis dahin weiter nutzen.
Nach der Abschaltung sind Projekte und Daten in Project Online nicht mehr zugänglich. Unternehmen sollten ihre Daten deshalb rechtzeitig sichern, bereinigen und auf eine geeignete Zielplattform migrieren.
Mögliche Alternativen sind unter anderem Microsoft Planner mit Premiumfunktionen, Lösungen auf Basis der Power Platform, Project Server Subscription Edition oder hybride Szenarien. Welche Lösung passt, hängt von Projektarten, Reporting-Anforderungen, Ressourcenplanung und Governance ab.
Nein. Microsoft Project Desktop ist nach aktuellem Stand nicht vom Ende von Project Online betroffen. Auch Project Server Subscription Edition und Microsoft Planner sind nicht Teil dieser Abkündigung.
Aus meiner Sicht: jetzt. Nicht jede Migration ist komplex, aber viele Project-Online-Umgebungen sind über Jahre gewachsen. Je früher Unternehmen Daten, Prozesse, Reports und Abhängigkeiten analysieren, desto kontrollierter kann der Umstieg erfolgen.
Sie möchten wissen, wie Sie den Umstieg von Microsoft Project Online sauber planen und organisatorisch absichern? Wir unterstützen Sie dabei, Ihre bestehende Umgebung zu bewerten, den passenden Migrationspfad zu definieren und das Projekt transparent zu steuern.
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