VMware by Broadcom: Navigation durch Lizenzänderungen
Einiges hat sich seit der Übernahme von VMware durch Broadcom verändert. Wir helfen Ihnen souverän durch die Lizenzänderungen zu navigieren.
Warum KI nicht mehr nur eine Frage von Modellen ist – sondern von Datacenter-Strategie, Plattformbetrieb, Cyberresilienz und starken Technologiepartnerschaften.

Wenn man auf der Dell Technologies World in Las Vegas unterwegs ist, wirkt vieles zunächst wie erwartet: große Bühnen, starke Keynotes, beeindruckende Demos, volle Expo-Flächen und technologische Ankündigungen im hohen Takt. Doch wer genauer hinhört, merkt schnell: Die Diskussion hat sich verändert. Es ging auf der Dell Technologies World 2026 nicht mehr nur darum, was Künstliche Intelligenz theoretisch leisten kann. Diese Phase liegt hinter uns. Die entscheidende Frage lautet inzwischen: Wie bringen Unternehmen KI zuverlässig, sicher und wirtschaftlich in den Betrieb?
Für mich war genau das der rote Faden dieser Woche.
Als Medialine Group waren wir mit einer großen Delegation aus verschiedenen Gesellschaften vor Ort. Das ist mehr als ein starkes Signal der Partnerschaft mit Dell Technologies. Es ist auch ein bewusst gewählter Blickwinkel. Denn moderne IT lässt sich heute nicht mehr aus einer einzigen Perspektive verstehen. Datacenter, Cloud, Security, Storage, Automation, Modern Work, KI, Vertrieb und Consulting greifen immer stärker ineinander. Genau deshalb war die Dell Technologies World für uns so wertvoll: Sie zeigt nicht nur, welche Technologien neu sind. Sie zeigt, welche Themen zusammenwachsen.
Die Partnerschaft zwischen Medialine und Dell Technologies besteht seit 2008. Seit 2016 sind wir Titanium Partner. Damals gehörten wir zu den ersten Partnern in Deutschland, die das Label „Powered by Dell Technologies“ getragen haben. Diese Kontinuität ist für uns kein Nebensatz, sondern ein wesentlicher Teil unserer strategischen Arbeit.
Gerade in Zeiten, in denen sich Infrastruktur, Cloud, KI und Security schnell weiterentwickeln, ist ein enger Herstellerzugang entscheidend. Nicht, weil man jede Ankündigung sofort in ein Kundenprojekt übersetzen sollte. Sondern weil man Entwicklungen früh versteht, kritisch einordnet und die richtigen Fragen stellen kann.
Auf der Dell Technologies World wird genau das möglich: Main Stage, technische Sessions, Solutions Expo, direkte Gespräche mit Dell-Führung, Partnern und internationalen Expertinnen und Experten. Für uns ist das ein Ort, an dem aus Produktneuheiten Marktbewegungen werden. Und aus Marktbewegungen konkrete Perspektiven für Kunden.
Die Opening Keynote „Unleash the Future“ von Michael Dell hat sehr klar gezeigt, wohin sich der Markt bewegt. AI wird konkreter, skalierbarer und enterprise-ready. Auf der Bühne ging es nicht nur um Modelle oder Anwendungen, sondern um die Frage, wie Unternehmen Künstliche Intelligenz produktiv betreiben können.
Genau hier beginnt der Unterschied zwischen AI-Hype und AI-Betrieb. Ein Chatbot-Pilot oder ein einzelner Use Case ist relativ schnell gestartet. Der produktive Betrieb von KI ist eine andere Kategorie. Sobald KI in Prozesse eingreift, Daten auswertet, Entscheidungen vorbereitet oder als Agent auf Systeme zugreift, entstehen neue Anforderungen: an Rechenleistung, Storage, Netzwerk, Kühlung, Zugriffskontrolle, Monitoring, Governance, Security und Kostensteuerung.
Die erweiterte Dell AI Factory with NVIDIA, Dell PowerRack, PowerEdge-XE-Systeme, PowerCool, Exascale Storage und die Diskussion rund um sichere AI-Infrastrukturen machen deutlich: KI wird zur Datacenter-Frage. Das klingt zunächst technisch. Ist aber hochgradig strategisch. Denn Unternehmen, die KI langfristig nutzen wollen, müssen beantworten können, wo ihre Daten liegen, wie Workloads skaliert werden, welche Kostenmodelle entstehen und wie sicher der Betrieb bleibt.
In vielen Gesprächen auf der Dell Technologies World wurde deutlich: Die stärksten KI-Projekte werden künftig nicht automatisch dort entstehen, wo das größte Modell genutzt wird. Entscheidend ist, ob die darunterliegende Infrastruktur belastbar ist.
Das betrifft mehrere Ebenen gleichzeitig:
Erstens braucht KI leistungsfähige Daten- und Infrastrukturgrundlagen. Ohne saubere Datenplattform, performanten Storage und skalierbare Compute-Umgebungen bleibt selbst das beste Modell begrenzt.
Zweitens müssen Datacenter effizienter werden. Neue PowerEdge-Systeme, flüssigkeitsgekühlte Umgebungen, PowerRack-Ansätze und optimierte Storage-Architekturen zeigen, dass Leistung und Energieeffizienz gemeinsam gedacht werden müssen.
Drittens wird Security zur Grundbedingung. KI-Systeme, die auf Unternehmensdaten zugreifen oder agentisch handeln, brauchen klare Identitäten, Rechte, Protokollierung und abgesicherte Laufzeitumgebungen.
Und viertens brauchen Unternehmen Betriebsmodelle, die skalieren. Wenn AI Agents Aufgaben übernehmen, Tools nutzen und in Unternehmenssysteme eingreifen, reicht klassische Administration nicht mehr aus. Dann geht es um Plattformen, Automatisierung und Governance.
Besonders spannend war für mich die Verbindung aus der Keynote „Build to Lead“ mit Jeff Clarke und den Sessions zu Agentic AI. Dort wurde sichtbar, dass der nächste Entwicklungsschritt nicht nur in besseren Modellen liegt, sondern in der Frage, wie autonome Systeme kontrolliert betrieben werden.
Agentic AI klingt im ersten Moment nach mehr Intelligenz und mehr Automatisierung. In der Praxis bedeutet es aber auch: mehr Interaktionen, mehr Datenzugriffe, mehr Abhängigkeiten und mehr Verantwortung. Wenn ein KI-Agent auf Unternehmensdaten zugreift, Aufgaben ausführt oder Workflows anstößt, muss klar sein:
- Wer darf was?
- Welche Daten werden genutzt?
- Welche Aktionen sind erlaubt?
- Wie wird nachvollzogen, was passiert ist?
- Wie lassen sich Fehler erkennen und begrenzen?
- Und wie bleibt das Kostenmodell beherrschbar?
Das Thema Tokenomics wurde auf der Dell Technologies World deshalb zu Recht stärker betont. Denn KI-Nutzung ist nicht nur eine technische Entscheidung, sondern auch eine wirtschaftliche. Je stärker Agenten in Prozesse integriert werden, desto mehr steigen Interaktionen, Kontextfenster, Modellaufrufe und damit potenziell auch Kosten. Hier wird Private AI besonders relevant.
Viele Unternehmen stehen aktuell vor einer grundsätzlichen Frage: Welche Teile ihrer KI-Infrastruktur gehören in die Public Cloud, welche in eine Private Cloud, welche in Colocation-Umgebungen und welche ins eigene Datacenter?
flexibel, schnell skalierbar, ideal für bestimmte Services und variable Workloads
mehr Kontrolle, bessere Steuerung sensibler Daten und Workloads
für Unternehmen mit eigenen Anforderungen an Standort, Betrieb und Skalierung
maximale Kontrolle, aber höhere Verantwortung für Betrieb, Sicherheit und Lifecycle
Die Antwort wird selten eindeutig sein. Aber die Frage wird wichtiger. Gerade in Europa spielen Datensouveränität, Compliance, Kostenkontrolle und Resilienz eine zentrale Rolle. Unternehmen wollen KI nutzen, ohne die Kontrolle über kritische Daten und Betriebsmodelle aus der Hand zu geben. Das bedeutet nicht, dass Public Cloud keine Rolle spielt. Aber es bedeutet, dass hybride Architekturen bewusster geplant werden müssen.
Auf der Dell Technologies World wurde genau diese Entwicklung sichtbar: Dell Private Cloud wird breiter gedacht, unter anderem mit Bezug auf Nutanix, Azure Local, VMware, Red Hat und weitere Plattformmodelle. Im Zusammenspiel mit Dell AI Factory, Datenplattformen und Automatisierung entsteht daraus ein klarer Trend: Unternehmen brauchen Wahlfreiheit, aber auch Orientierung. Nicht jeder Workload gehört an denselben Ort. Nicht jede KI-Anwendung braucht dieselbe Architektur. Und nicht jede Plattformstrategie lässt sich aus einem einzelnen Produkt ableiten.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt war die Dell Automation Platform. Aus meiner Sicht ist das eines der Themen, das viele Unternehmen genauer beobachten sollten. Denn hier zeigt sich, wie stark sich Infrastruktur-Betrieb verändert.
Es geht nicht mehr nur darum, Systeme schneller bereitzustellen. Es geht darum, Infrastruktur flexibler nutzbar zu machen. Ressourcen sollen automatisiert bereitgestellt, wieder in den Bestand zurückgeführt und für neue Softwareoptionen nutzbar gemacht werden können. Dazu kommen Day-2-Operations, also genau die Aufgaben, die im laufenden Betrieb oft den größten Aufwand verursachen. Das ist ein zentraler Punkt: Moderne Infrastruktur wird nicht nur beim Deployment komplex. Sie wird im Betrieb komplex.
Provisioning, Patch-Management, Skalierung, Policy-Steuerung, Monitoring, Security und Lifecycle-Management müssen zusammenspielen. Manuelle Koordination wird dabei zunehmend zum Engpass. Mit Automation Studio und KI-gestützter Full-Stack-Orchestrierung zeigt Dell, in welche Richtung sich das entwickelt: Infrastruktur wird stärker dialogorientiert, automatisiert und agentenunterstützt verwaltet. Für Unternehmen kann das ein enormer Hebel sein, wenn die eigene Plattformstrategie bereits entsprechend vorbereitet ist.
Neben KI und Automation war Cyberresilienz eines der stärksten Themen der Woche. Besonders ein Gedankenexperiment blieb hängen: der sogenannte 3am-Test. Stellen Sie sich vor, Sie sind Storage Admin und bekommen nachts um drei Uhr den Anruf: Alles down. Was tun Sie als Erstes?
Diese Frage wirkt einfach. In der Praxis zeigt sie sehr schnell, wie gut eine Organisation vorbereitet ist. Denn im Ernstfall zählen nicht nur Produkte. Es zählen getestete Prozesse, klare Verantwortlichkeiten und saubere Recovery-Szenarien. Malware-Erkennung allein reicht nicht aus, wenn ein Angriff bereits läuft. Entscheidend sind Clean Backups, getestete Recovery-Prozesse, abgestimmte Playbooks und eine Architektur, die Resilienz von Anfang an mitdenkt.
All diese Konzepte zeigen, wie stark Data Protection inzwischen in Richtung integrierter Resilience-Schicht geht.
Backup, Storage und Cyber Recovery wachsen enger zusammen. Auch hier verschiebt sich die Logik: Security ist kein Add-on mehr. Sie wird Teil der Infrastrukturentscheidung.

Ein Format wie die Dell Technologies World lebt von der großen Bühne. Aber für mich entsteht der eigentliche Wert oft dort, wo man die Ankündigungen konkret überprüfen kann: in technischen Sessions, auf der Solutions Expo und in Gesprächen mit Expertinnen und Experten.
Auf der Main Stage entstehen die großen Linien. Auf der Expo zeigt sich, was davon technisch greifbar wird. Dort wird aus AI Infrastructure plötzlich eine konkrete Frage nach GPU-Dichte, Kühlung, Storage-Durchsatz, Security, Datenplattformen und Lifecycle. Aus Private Cloud wird eine Diskussion über VMware, Nutanix, Azure Local, Red Hat, Broadcom und Betriebsmodelle. Aus Automation wird die Frage, welche Abläufe sich wirklich standardisieren lassen und wo Organisationen zuerst ansetzen sollten.
Als Medialine Group waren wir mit einer großen Delegation vor Ort – nicht aus reiner Eventpräsenz, sondern aus fachlichem Grund. Je komplexer die Themen werden, desto wichtiger ist es, verschiedene Perspektiven zusammenzubringen: Datacenter, Security, Cloud, Modern Work, KI, Vertrieb, Consulting und Management bewerten Entwicklungen jeweils aus einem anderen Blickwinkel.

Neben den technischen Themen zeigte die Dell Technologies World auch, warum langjährige Technologiepartnerschaften so wertvoll sind. Ob Business Breakfast mit der deutschen Dell-Führung, Gespräche auf der Expo oder das Ranch Dinner am Ende der Woche: Der persönliche Austausch bleibt ein wichtiger Teil dieser Zusammenarbeit.
Ein besonderer Moment war die offizielle Verabschiedung von Friedrich Förster, ehemaliger Geschäftsführer der GID. Dass Dell Technologies diesen Moment im Rahmen des Ranch Dinners aufgegriffen hat, zeigte, wie persönlich und beständig diese Partnerschaft über viele Jahre gewachsen ist.
Der wichtigste Impuls der Dell Technologies World 2026 liegt nicht in einer einzelnen Ankündigung, sondern in der Verschiebung der Diskussion: KI ist nicht mehr nur Innovationsthema. Sie wird zur Betriebsfrage.
Damit rücken Infrastruktur, Daten, Security, Automatisierung, Plattformstrategie und Partnerökosysteme in den Mittelpunkt. Der Weg von AI-Hype zu AI-Betrieb führt direkt durch den Maschinenraum moderner Unternehmens-IT.
Wer diesen Maschinenraum beherrscht, wird KI nicht nur ausprobieren – sondern produktiv, sicher und wirtschaftlich nutzbar machen.
Für Unternehmen heißt das: Infrastrukturentscheidungen sollten stärker von der Zielarchitektur aus gedacht werden. Entscheidend sind Fragen wie:
Welche Plattform trägt langfristig? Welche Workloads gehören wohin?
Wie werden Daten geschützt? Wie lässt sich KI wirtschaftlich betreiben?
Und welche Partner helfen dabei, diese Themen praktisch umzusetzen?
👉 Sprechen Sie mit uns über AI-Betrieb, Private AI, Datacenter-Strategie und resiliente Plattformarchitekturen mit Dell Technologies.
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Einiges hat sich seit der Übernahme von VMware durch Broadcom verändert. Wir helfen Ihnen souverän durch die Lizenzänderungen zu navigieren.
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